Ein Patient wartet statt sechs Monate plötzlich eineinhalb Jahre auf seine Operation – und klagt nun deshalb das Spital in Wien. Unterstützung erhält der Niederösterreicher von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die sich in der „Gastpatienten“-Thematik schon seit Längerem einen Schlagabtausch mit dem Wiener Gesundheitsstadtrat liefert.
Anmerkung von Selbsthilfe Niere Obmann Claus Pohnitzer:
Es erscheint für uns Betroffene sehr unverständlich, wenn wir von diesen Auseinandersetzungen in der ZEitung lesen oder gar setzt betroffen sind. Gerade im hier beschriebenen Zwist wie auch in der Cause im Waldviertel, wo es zu unglaublich langen Wartezeiten für Betroffene kam (siehe ORF.at Bericht), Leidtragende sind nicht die, die sich hier verschiedene “Nettigkeiten” über die Medien ausrichten lassen.
Es trifft zum Schluss immer die, die ohnehin schon viel zu ertragen haben: die Betroffenen und Angehörigen.
Natürlich geht es immer ums Geld. Und das ist auch verständlich, müssen wir doch unser Gesundheitssystem weiter erhalten können. Was die Verantwortlichen aber aus verschiednen Gründen nicht schaffen, ist Dinge zu Ende zu denken. Aus politischem Kalkül, aus Angst um Posten, oder weil sie es einfach nicht im Stande sind zu tun.
Warum wehren und diskutieren wir denn Politikergehälter und Expertengruppen und alles, was hier gestartet wird: Weil wir keine Personen haben, die ihr Geld wert sind und ihre Gage wert sind, weil sie mit ihren Entscheidungen das für die Gemeinde, das Land oder den Bund wieder hereinholen. Oder für die ÖGK, oder für andere Institutionen.
Gute Leute werden gut bezahlt, wenn sie gut arbeiten. Hapert es also daran, dass unsere Politiker ihr Geld nicht wert sind, oder zahlen wir nicht genug, um wirklich gute Leute für den Job zu bekommen?
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